Nachdem wir in La Romana angekommen waren, den ersten Abend an Bord genossen hatten und am nächsten Morgen entspannt in den ersten Seetag gestartet sind, war für uns klar: Jetzt wollen wir das Schiff endlich mal in Ruhe kennenlernen. Also sind wir losgezogen. Und ehrlich? Da gibt es mehr zu entdecken, als man auf den ersten Blick denkt!
Klar, man erwartet Restaurants und Bars. Aber eine Fotogalerie? Ein Atelier? Und – haltet euch fest – ein Tattoo-Studio?! Ja, richtig gelesen. Wer aus dem Urlaub statt eines Sonnenbrands lieber ein bleibendes Souvenir unter der Haut mitnehmen möchte, kann sich auf der Mein Schiff 4 tatsächlich tätowieren lassen. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht…
Kulinarischer Marathon und der „Neue Wall“
Kulinarisch wird man hier definitiv nicht hungern. Es gibt so viele Restaurants und Bistros, dass das größte Luxusproblem des Tages lautet: „Wo essen wir eigentlich jetzt?!“ Mal Buffet, mal klassisches Restaurant, mal was ganz Besonderes – allein diese Entscheidung ist eigentlich schon ein eigenes Tagesprogramm.
Und wer gerne ein bisschen bummelt, kommt am „Neuen Wall“ auf seine Kosten. Der Einkaufsbereich zieht sich über zwei Decks und bietet alles von Parfüm über Schmuck bis zu TUI-Cruises-Fanartikeln. Ihr kennt das: Man will „nur mal kurz gucken“ und kommt am Ende mit einer Tasche voller Dinge raus, von denen man vor fünf Minuten noch gar nicht wusste, dass man sie unbedingt braucht. Natürlich.
Mein Fazit zum ersten Eindruck: Die Mein Schiff 4 kann richtig viel, ohne einen direkt zu erschlagen. Man kann viel entdecken, muss aber nicht. Ein bisschen gucken, ein bisschen schmunzeln, ein bisschen treiben lassen – und zwischendurch überlegen, ob man jetzt wirklich noch einen Kaffee braucht. (Die Antwort lautet übrigens meistens: Ja!).
Unsere Reise startete ganz entspannt in Hamburg – von dort ging es erstmal nach Frankfurt, noch ganz klassisch in der Economy Class. Der lange Flug in die Dominikanische Republik nach La Romana folgte dann aber in der Premium Economy.
Und ich sag’s ehrlich: Für uns war das genau die richtige Entscheidung.
Premium Economy – lohnt sich das?
Wenn man nicht gleich Business Class buchen möchte oder kann, ist die Premium Economy wirklich eine super Alternative. Man hat deutlich mehr Beinfreiheit – was bei meinem Mann mit fast zwei Metern Körpergröße definitiv ein Argument ist. Und das sollte man wirklich nicht unterschätzen: Nach so einem langen Flug tun ein paar Zentimeter mehr Platz einfach richtig gut. Beine ausstrecken zu können ist Gold wert.
Hier sind ein paar Punkte, die uns besonders positiv aufgefallen sind:
Der Service: Es gab direkt ein Willkommensgetränk zur Begrüßung. Kleine Extras wie warme Tücher oder Kekse zum Kaffee machen am Ende doch mehr aus, als man denkt.
Das Essen: Das Menü war insgesamt deutlich hochwertiger als in der normalen Economy. Klar, teilweise war auch mal etwas aus Plastik dabei, aber das Besteck war vernünftig und insgesamt hat es sich einfach wertiger angefühlt.
Die Verpflegung: Wir haben zwei warme Mahlzeiten bekommen. Einmal relativ kurz nach dem Start, als wir unsere Flughöhe erreicht hatten, und dann nochmal etwa zwei Stunden vor der Landung. In unserem Fall war das wie ein Mittag- und später nochmal ein Abendessen – man wurde definitiv nicht hungrig!
Getränke & Entertainment: Es gab eine große Auswahl an Filmen, die wir kostenlos schauen konnten – gerade auf so einem langen Flug eine echt angenehme Ablenkung. Getränke gab es ebenfalls jederzeit, man musste nur selbst aktiv werden und Bescheid sagen. Hat uns aber überhaupt nicht gestört.
Schlafen, Lautstärke und Sitzkomfort
Ein Thema, das viele interessiert: Schlafen im Flugzeug. Ich sag’s, wie es ist: Entweder man kann es – oder eben nicht. Ich gehöre definitiv zur zweiten Kategorie. Ich kann weder im Bus, noch im Auto oder im Flugzeug wirklich schlafen. Ich brauche einfach ein richtiges Bett. Klar, ich hatte die Augen mal zu und habe ein bisschen vor mich hingedöst, aber von richtig schlafen konnte keine Rede sein.
Zur Lautstärke kann ich aber wirklich nichts Negatives sagen. Es war angenehm ruhig, jeder war so ein bisschen für sich – Filme schauen, Musik hören oder einfach entspannen. Auf unserem Flug waren auch kaum Kinder. Wir hatten zwar einen kleinen Jungen vor uns, aber der war total entspannt. Also auch da: alles völlig stressfrei.
Und was die Sitzbreite angeht: Natürlich ist das immer ein bisschen Typsache. Mein Mann ist kräftig gebaut, aber hatte überhaupt kein Problem mit dem Platz. Es war jetzt kein Luxus-Sessel, aber definitiv bequemer als in der normalen Economy.
Und die Business Class?
Wir konnten beim Ein- und Aussteigen kurz reinschauen. Ganz ehrlich: Für mich sah das irgendwie ungewohnt aus. Klar, die Sitze sind groß und man kann liegen – aber man sitzt teilweise nicht direkt nebeneinander. Ich dachte nur: Ich will doch mit meinem Mann quatschen und nicht gefühlt alleine reisen. Aber das ist wirklich nur mein Eindruck vom Vorbeigehen – wahrscheinlich ist es am Ende doch ziemlich komfortabel.
Ankunft in der Karibik – oder doch nicht ganz so wie gedacht
Nach fast 10 Stunden Flug war es endlich soweit: Dominikanische Republik!
Ich hatte dieses typische Bild im Kopf: Flugzeugtür geht auf – und BAM, eine Wand aus Hitze. Gerade weil wir im Januar geflogen sind, bei Frost und Kälte in Deutschland. Tja… stattdessen: Regen. Und zwar genau in dem Moment, als wir ankamen. Erst dachte ich nur: Ernsthaft jetzt?! Aber eigentlich war es auch schon wieder witzig – die Einheimischen haben sich total gefreut, weil es wohl lange nicht geregnet hatte. Immerhin: Karibischer Regen ist kurz. Zehn Minuten später war wieder die Sonne da.
Der entspannteste Transfer ever
Was ich richtig gut fand: Der Weg vom Flugzeug zum Schiff war super entspannt. Wirklich – vielleicht 100 Meter zu Fuß, dann direkt in den Bus und ab zum Terminal. Kein Kofferstress, kein Suchen, kein Chaos. Einfach aussteigen, einsteigen, ankommen.
Und dann ging der Urlaub richtig los
Am Terminal wurden wir eingecheckt – Reisepass oder Personalausweis zeigen, alles ganz entspannt. Und das Beste: Die Mitarbeiterin dort war einfach nur gut drauf. Sie hat getanzt, gesungen, gelacht – das war so ansteckend! Trotz Regen: Ab da hat sich alles nach Urlaub angefühlt.
Nach dem Check-in ging es weiter – und ja, man muss tatsächlich durch den Duty-Free-Shop gehen, um überhaupt Richtung Schiff zu kommen. Einen anderen Weg gibt es da nicht. Dort wurden wir auch kurz aufgehalten und mussten nochmal unsere Dokumente vorzeigen. In dem Moment waren wir erstmal etwas überfordert, weil wir nicht direkt verstanden haben, was er von uns wollte. Im Nachhinein war es natürlich total logisch – aber in dem Moment steht man da mit Pass, Unterlagen und denkt nur: Okay… was genau jetzt?
Endlich an Bord
Dann ging es endlich Richtung Schiff. Allein dieser Weg dahin war schon ein kleines Highlight – dieses riesige Schiff immer näher vor sich zu sehen. Am Eingang selbst brauchten wir noch keine Bordkarte. Wir sind dort ganz normal mit Reisepass bzw. Personalausweis weitergekommen.
Die Sicherheitskontrolle kam tatsächlich erst im Schiff selbst. Dort musste man – ähnlich wie am Flughafen – einmal kurz durch den Scanner gehen und das Handgepäck wurde überprüft. War aber alles völlig unkompliziert. Die Fahrstühle waren natürlich gut ausgelastet, also hieß es: kurz warten und entspannt bleiben.
Und dann kam der nächste „Wow, das ging ja schnell“-Moment: Vor unserer Kabine standen tatsächlich schon unsere Koffer! Unsere Bordkarten haben wir übrigens erst dort bekommen – sie lagen zusammen mit weiteren Infos in einem Umschlag direkt an der Kabinentür. Das sind dann diese typischen Allround-Karten, mit denen man die Tür öffnet und alles an Bord bezahlt.
Ankommen, durchatmen… und erstmal ein Glas Champagner
Als wir die Kabine betreten haben, war das einfach nur ein Gefühl von: Endlich da. Ich hatte vorab das Romantikpaket gebucht – es standen Schoko-Früchte bereit und eine Flasche Champagner. Und ganz ehrlich: Egal wie müde wir waren – ein Glas musste erstmal sein!Und dann sind wir auf den Balkon gegangen, haben tief durchgeatmet… und genau in dem Moment war klar: Jetzt beginnt der Urlaub wirklich.
Nachdem für uns klar war, dass es Mein Schiff wird, ging es an die eigentliche Buchung. Und da haben wir uns ganz bewusst für ein Reisebüro entschieden.
Gerade bei der ersten Kreuzfahrt hatten wir einfach zu viele Fragezeichen im Kopf – zum Beispiel:
Werden wir seekrank?
Welche Lage auf dem Schiff ist sinnvoll?
Worauf muss man überhaupt achten?
Im Nachhinein kann ich sagen: Das war genau die richtige Entscheidung. Wir wurden super beraten und haben schnell gemerkt, wie viele Details man vorher gar nicht auf dem Schirm hat.
Warum es ohne Balkon für uns nicht geht
Relativ schnell war für uns klar: Es muss eine Balkonkabine sein. Für uns gibt es einfach nichts Schöneres, als morgens aufzuwachen, die Balkontür zu öffnen, sich den ersten Kaffee zu machen – und dann mit Blick aufs Meer in den Tag zu starten.
Kleiner Pluspunkt bei Mein Schiff: Pro Person gibt es täglich eine Kapsel für die Kaffeemaschine kostenlos. Klingt unspektakulär, aber ganz ehrlich – dieser erste Kaffee auf dem eigenen Balkon, mit Meeresrauschen im Hintergrund? Besser kann ein Tag kaum anfangen.
Ob mitten auf dem offenen Meer oder schon mit Blick auf die nächste Insel – genau diese Momente waren es, die wir uns gewünscht haben.
Deck 9, mittendrin – und das beste Detail überhaupt
Bei der Kabinenlage haben wir uns schließlich für Deck 9 entschieden, ziemlich mittig im Schiff. Das wurde uns auch empfohlen, gerade wenn man sich beim Thema Seekrankheit unsicher ist.
Und ein kleines Detail, das wir im Nachhinein besonders geliebt haben: Unser Bett stand direkt an der Balkontür. Wir hatten die Tür nachts oft einen Spalt offen und sind tatsächlich mit dem Geräusch des Meeres eingeschlafen – und auch wieder aufgewacht.
Bevor wir überhaupt gebucht haben, haben wir uns ehrlich gesagt ziemlich reingesteigert. Stundenlang gelesen, Videos geschaut, Erfahrungsberichte gewälzt, einmal quer durch Mein Schiff und AIDA.
Der Getränkepaket-Dschungel (und wir mittendrin)
Am Ende hat uns Mein Schiff einfach mehr abgeholt. Ein ganz großer Punkt war für uns das All-Inclusive-Prinzip. Bei AIDA hatten wir irgendwie ständig das Gefühl: Hier noch ein Getränkepaket dazu, da noch etwas extra buchen… und ganz ehrlich – irgendwann haben wir selbst nicht mehr durchgeblickt.
Zu alt für AIDA? Eher nicht… aber
Dazu kam, dass wir immer wieder gehört haben, dass AIDA eher etwas für die jüngere Generation sein soll. Nicht, dass ich jetzt kurz vor der Rente stehe – ich bin noch nicht mal 45 aber es war unsere erste Kreuzfahrt und definitiv keine günstige. Und genau deshalb wollten wir einfach auf Nummer sicher gehen.
Wir hatten nämlich eine ganz klare Vorstellung: kein Remmidemmi, keine Daueranimation und bitte niemand, der uns morgens zum Frühsport überreden will. Unser Plan war deutlich entspannter: Karibik genießen, Cocktails trinken, die Seele baumeln lassen.
Und genau dieses Gefühl hatten wir bei Mein Schiff von Anfang an.
Am Ende eine Bauchentscheidung
Wichtig ist mir aber auch zu sagen: Ich kann absolut nichts Negatives über AIDA sagen. Ich bin noch nie damit gefahren und werde mich da auch ganz sicher nicht aus dem Fenster lehnen. Vielleicht ist es ja auch genau unser Ding – wer weiß.
Aber für diese Reise haben wir einfach auf unser Bauchgefühl gehört. Und das hat ganz klar gesagt: Mein Schiff passt besser zu uns.
Mein Mann und ich haben schon ewig von der Karibik geträumt. Sonne, türkisblaues Wasser, Palmen – ihr kennt dieses klassische Postkarten-Idyll. Aber dann standen wir direkt vor dem Luxusproblem: Welche Insel bitte zuerst? Es gibt einfach viel zu viele schöne Ecken, und wir konnten uns absolut nicht entscheiden.
Dann kam der Zufall (oder vielleicht doch Schicksal?) ins Spiel: Ein Arbeitskollege meines Mannes kam frisch von einer Kreuzfahrt zurück und geriet regelrecht ins Schwärmen. Und plötzlich machte es bei uns Klick: Moment mal… warum sich mühsam auf eine Insel festlegen, wenn man jeden Morgen in einem neuen Paradies aufwachen kann?
Gesagt, getan – zumindest erst einmal im Kopf.
Denn natürlich klopften sofort die typischen Kreuzfahrt-Klischees an: Ist das überhaupt was für uns? Sind da wirklich nur Rentner unterwegs, die morgens um 6 die Liegen reservieren? Und ganz wichtig: Können wir uns das überhaupt leisten oder müssen wir vorher im Lotto gewinnen?
Je mehr wir aber recherchiert und Reiseberichte verschlungen haben, desto mehr hat uns das Inselfieber gepackt. Irgendwann war klar: Tschüss Bedenken – wir machen das jetzt einfach! Am Ende fiel die Wahl auf eine traumhafte Route durch die Karibik… und genau da begann unser kleines Abenteuer.
Einwilligung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.