Von der Entscheidung zur Buchung – und unsere perfekte Kabine

Nachdem für uns klar war, dass es Mein Schiff wird, ging es an die eigentliche Buchung. Und da haben wir uns ganz bewusst für ein Reisebüro entschieden.

Gerade bei der ersten Kreuzfahrt hatten wir einfach zu viele Fragezeichen im Kopf – zum Beispiel:

  • Werden wir seekrank?
  • Welche Lage auf dem Schiff ist sinnvoll?
  • Worauf muss man überhaupt achten?

Im Nachhinein kann ich sagen: Das war genau die richtige Entscheidung. Wir wurden super beraten und haben schnell gemerkt, wie viele Details man vorher gar nicht auf dem Schirm hat.

Warum es ohne Balkon für uns nicht geht

Relativ schnell war für uns klar: Es muss eine Balkonkabine sein. Für uns gibt es einfach nichts Schöneres, als morgens aufzuwachen, die Balkontür zu öffnen, sich den ersten Kaffee zu machen – und dann mit Blick aufs Meer in den Tag zu starten.

Kleiner Pluspunkt bei Mein Schiff: Pro Person gibt es täglich eine Kapsel für die Kaffeemaschine kostenlos. Klingt unspektakulär, aber ganz ehrlich – dieser erste Kaffee auf dem eigenen Balkon, mit Meeresrauschen im Hintergrund? Besser kann ein Tag kaum anfangen.

Ob mitten auf dem offenen Meer oder schon mit Blick auf die nächste Insel – genau diese Momente waren es, die wir uns gewünscht haben.

Deck 9, mittendrin – und das beste Detail überhaupt

Bei der Kabinenlage haben wir uns schließlich für Deck 9 entschieden, ziemlich mittig im Schiff. Das wurde uns auch empfohlen, gerade wenn man sich beim Thema Seekrankheit unsicher ist.

Und ein kleines Detail, das wir im Nachhinein besonders geliebt haben: Unser Bett stand direkt an der Balkontür. Wir hatten die Tür nachts oft einen Spalt offen und sind tatsächlich mit dem Geräusch des Meeres eingeschlafen – und auch wieder aufgewacht.

​Warum wir uns für Mein Schiff entschieden haben – und nicht für AIDA

Bevor wir überhaupt gebucht haben, haben wir uns ehrlich gesagt ziemlich reingesteigert. Stundenlang gelesen, Videos geschaut, Erfahrungsberichte gewälzt, einmal quer durch Mein Schiff und AIDA.

Der Getränkepaket-Dschungel (und wir mittendrin)

Am Ende hat uns Mein Schiff einfach mehr abgeholt. Ein ganz großer Punkt war für uns das All-Inclusive-Prinzip. Bei AIDA hatten wir irgendwie ständig das Gefühl: Hier noch ein Getränkepaket dazu, da noch etwas extra buchen… und ganz ehrlich – irgendwann haben wir selbst nicht mehr durchgeblickt.

Zu alt für AIDA? Eher nicht… aber

Dazu kam, dass wir immer wieder gehört haben, dass AIDA eher etwas für die jüngere Generation sein soll. Nicht, dass ich jetzt kurz vor der Rente stehe – ich bin noch nicht mal 45 aber es war unsere erste Kreuzfahrt und definitiv keine günstige. Und genau deshalb wollten wir einfach auf Nummer sicher gehen.

Wir hatten nämlich eine ganz klare Vorstellung: kein Remmidemmi, keine Daueranimation und bitte niemand, der uns morgens zum Frühsport überreden will. Unser Plan war deutlich entspannter: Karibik genießen, Cocktails trinken, die Seele baumeln lassen.

Und genau dieses Gefühl hatten wir bei Mein Schiff von Anfang an.

Am Ende eine Bauchentscheidung

Wichtig ist mir aber auch zu sagen: Ich kann absolut nichts Negatives über AIDA sagen. Ich bin noch nie damit gefahren und werde mich da auch ganz sicher nicht aus dem Fenster lehnen. Vielleicht ist es ja auch genau unser Ding – wer weiß.

Aber für diese Reise haben wir einfach auf unser Bauchgefühl gehört. Und das hat ganz klar gesagt: Mein Schiff passt besser zu uns.

So sind wir zur Kreuzfahrt gekommen

Mein Mann und ich haben schon ewig von der Karibik geträumt. Sonne, türkisblaues Wasser, Palmen – ihr kennt dieses klassische Postkarten-Idyll. Aber dann standen wir direkt vor dem Luxusproblem: Welche Insel bitte zuerst? Es gibt einfach viel zu viele schöne Ecken, und wir konnten uns absolut nicht entscheiden.


Dann kam der Zufall (oder vielleicht doch Schicksal?) ins Spiel: Ein Arbeitskollege meines Mannes kam frisch von einer Kreuzfahrt zurück und geriet regelrecht ins Schwärmen. Und plötzlich machte es bei uns Klick: Moment mal… warum sich mühsam auf eine Insel festlegen, wenn man jeden Morgen in einem neuen Paradies aufwachen kann?


Gesagt, getan – zumindest erst einmal im Kopf.


Denn natürlich klopften sofort die typischen Kreuzfahrt-Klischees an: Ist das überhaupt was für uns? Sind da wirklich nur Rentner unterwegs, die morgens um 6 die Liegen reservieren? Und ganz wichtig: Können wir uns das überhaupt leisten oder müssen wir vorher im Lotto gewinnen?


Je mehr wir aber recherchiert und Reiseberichte verschlungen haben, desto mehr hat uns das Inselfieber gepackt. Irgendwann war klar: Tschüss Bedenken – wir machen das jetzt einfach! Am Ende fiel die Wahl auf eine traumhafte Route durch die Karibik… und genau da begann unser kleines Abenteuer.