Angelegt haben wir heute in Colón, Panama – direkt an der karibischen Küste und am atlantischen Zugang zum Panama-Kanal. Der Wecker meinte es heute extrem früh mit uns: Schon um 6:30 Uhr ging es vom Schiff, um das volle Panama-Programm mitzunehmen. Und was soll ich sagen? Der frühe Vogel hatte heute absolut recht – wir hatten zwar gar nicht extrem viele Stopps, aber der Tag war vollgepackt mit genialen Erlebnissen und heftigen Kontrasten!
🚢 Der Start: Kontraste direkt nach dem Hafen
Das Kreuzfahrt-Terminal selbst war richtig modern und schick – fast wie ein kleines Shoppingcenter! Sobald wir allerdings im Bus saßen und aus dem Hafengebiet rausfuhren, zeigte sich ein ganz anderes Bild.
Die Gegend wirkte extrem heruntergekommen; viele Häuser waren schwarz, kaputt und sichtlich dem Verfall überlassen. Unser Tourguide meinte auch direkt, dass man hier auf keinen Fall alleine zu Fuß unterwegs sein sollte. Man schaut aus dem Fenster und denkt sich im ersten Moment wirklich: Wo sind wir denn hier gelandet?
Doch kaum hatten wir die Stadt hinter uns gelassen und steuerten Richtung Natur, wendete sich das Blatt komplett: Alles wurde grün, gepflegt und sauber. Ein richtiger Kaltstart, der einem die Gegensätze des Landes sofort vor Augen führt!
🚤 Erster Stopp: Bootstour auf dem Gatúnsee (mit ganz viel Tierwelt!)
Unser erstes richtiges Abenteuer startete direkt auf dem Wasser mit einer Bootstour über den Gatúnsee. Das Wasser war herrlich ruhig, aber an den Ufern ging es umso lebendiger zu!


Wir haben unglaublich viele Tiere entdeckt: Neugierige Kapuzineräffchen, die ganz nah ans Boot kamen (und am liebsten mitgefahren wären!), und sogar Fledermäuse, die gut getarnt an den Baumstämmen hingen. Sogar Kaimane – die „Mini-Version“ des Krokodils – lagen entspannt im Uferbereich. Die Bootsfahrt war eine absolut geniale Mischung aus Dschungel-Feeling und Natur pur.



🚂 Zweiter Stopp: Panama-Kanal & die historische Lokomotive
Weiter ging es zum legendären Panama-Kanal! Und hier wartete direkt ein richtiger Funfact auf uns: Wusstet ihr eigentlich, dass der Panama-Kanal zu einem riesigen Teil gar kein klassischer, gegrabener Kanal ist? Ein Großteil der Strecke führt nämlich über den aufgestauten Gatúnsee! Man fährt also im Grunde durch einen gigantischen See, der die zwei Ozeane verbindet.

Wir haben direkt an den Schleusen angehalten, um das Ganze aus nächster Nähe zu beobachten. Neben den mächtigen Schiffen stand dort auch eine alte, historische Lokomotive der Panama Railway als Ausstellungsstück – ein richtig cooles Fotomotiv und beeindruckende Technikgeschichte zum Anfassen!

🏙️ Dritter Stopp: Altstadt (Casco Viejo) & Insider-Essen bei den Locals
Zum Abschluss ging es in die historische Altstadt (Casco Viejo) und auf den Causeway Amador. Von dort hat man einen wunderschönen Panoramablick auf die moderne Skyline von Panama City – die alten Kolonialbauten im Vordergrund und die glänzenden Wolkenkratzer dahinter sind ein genialer Anblick!



Das Highlight hier war aber eindeutig unser Mittagessen: Unser Guide führte uns mitten in der Altstadt durch einen ganz normalen Supermarkt. Im hinteren Teil versteckt lag eine kleine, ursprüngliche Kantine! Hier aß wirklich das echte Panama: Bauarbeiter, Büromenschen und Polizisten saßen bunt gemischt zusammen. Es war absolut ungestellt, ehrliches Essen und richtig, richtig lecker – authentischer geht es nicht.
🚢 Zurück an Bord
Nach dem Abstecher in die Altstadt ging es für uns auch schon wieder direkt zurück Richtung Hafen und auf unser Schiff.
⭐ Fazit
Auch wenn es gar nicht so extrem viele verschiedene Stationen waren, war der Tag einfach rundum gelungen. Von wilden Tieren im Dschungel über beeindruckende Kanal-Technik bis hin zum Essen wie ein Local in der Altstadt war alles dabei!
