Dienstag, der 16. Januar 2024 – unser zweiter Inselstopp steht an. Und dieses Mal wurden alle unsere Karibik-Träume auf einen Schlag erfüllt! Das Grandiose an unserem Aufenthalt: Wir hatten gleich zwei Tage auf dieser Trauminsel. Unser Plan? Tag 1 gehört ganz dem Sightseeing und Entdecken, Tag 2 wird ein reiner Strand- und Genießer-Tag. Spoiler: Wir wollten am liebsten nie wieder weg!
🤓 Kleiner Insider-Fakt vorweg: Barbados ist landschaftlich eine absolute Besonderheit auf unserer Route! Während fast alle anderen Inseln, die wir auf dieser Reise gesehen haben oder noch sehen werden, wilden Ursprungs und echte Vulkaninseln sind, ist Barbados als einzige eine reine Koralleninsel. Genau das ist übrigens auch das Geheimnis hinter den unglaublich hellen, puderzucker-weißen Traumstränden hier!
📍 Tag 1: Das volle Sightseeing-Programm
🚗 Unser Stuttgarter Guide & Der 5-Minuten-Teaser am Strand
Kaum hatten wir das Schiff verlassen, wurden wir von unserem Guide abgeholt – einer super sympathischen jungen Frau (Mitte 20). Das Coole: Sie kommt ursprünglich aus Stuttgart! Ihr Vater stammt von Barbados, und sie ist vor einiger Zeit zu ihm auf die Insel gezogen. Sie hatte natürlich sofort die perfekten Insider-Tipps auf Lager.
Erster Stopp war ein Strand wie aus dem Bilderbuch: Puderzucker-weißer Sand, Palmen und ein Wasser so intensiv türkisblau, dass es fast in den Augen wehtat. Mein Mann und ich wollten sofort unsere Handtücher auswerfen und bleiben. Doch unser Stuttgarter Guide lachte nur und meinte: „Nein, nein! Das ist nur zum Angucken für 5 Minuten. Das Beste kommt erst noch!“
🐢 Schildkröten-Suche im authentischen Fischerdorf
Weiter ging es zu einem kleinen, sehr ursprünglichen Fischerdorf. Ich bin ganz ehrlich zu euch: Als normaler Tourist auf eigene Faust wäre ich hier vermutlich nie reingegangen. Es wirkte im ersten Moment wie eine ziemlich „schmuddelige“, raue Ecke, in der man als Urlauber erst mal skeptisch hinschaut. Aber genau das macht eine gute Tour eben aus – man lernt das echte Leben kennen und merkt schnell, dass es absolut friedlich ist.
Traditionell kommt hier regelmäßig ein älterer Fischer vorbei, der die Reste seines Fangs, die er nicht verkaufen kann, an wilde Meeresschildkröten verfüttert. Den guten Mann haben wir leider knapp verpasst, aber wir hatten trotzdem riesiges Glück: Vom Steg aus konnten wir tatsächlich eine Schildkröte gemütlich durch das glasklare Wasser gleiten sehen! Zusammen mit dem Ausblick auf die bunten Holzhäuser an der Küste war das ein absolut magischer Moment.


🥥 Auf den Spuren der 90er: Der legendäre Raffaello-Strand
Nach dem spannenden Stopp im Fischerdorf hatte unsere Reiseleiterin noch ein echtes Nostalgie-Highlight für uns auf Lager: Es ging zum wunderschönen Crane Beach. Und wer in den 90ern ferngesehen hat, dem dürfte bei diesem Anblick sofort dieses ganz spezielle Werbespot-Gefühl durch den Kopf schießen — genau hier wurde nämlich damals der legendäre Raffaello-Spot gedreht.
Schon beim ersten Blick war klar: Das ist kein normaler Strand, das ist eher Karibik in der „bitte einmal komplett zum Mitnehmen“-Version. Der weiße Sand, das irre leuchtende Türkisblau des Meeres und die sanften Wellen, die ganz entspannt ans Ufer rollen, sehen so aus, als hätte jemand den Sommer in Hochglanz gegossen. Man steht da wirklich und denkt sich: Ja, genau so muss sich Urlaub anfühlen.
Besonders beeindruckend ist der Kontrast, wenn man von oben auf den Strand schaut. Von den Klippen oder den höher gelegenen Hotelanlagen aus wirkt das Ganze fast noch spektakulärer, weil sich das Türkisblau so krass vom Ufer und den dunkleren Felsen absetzt. Und unten am Strand liegen dann auch noch ein paar alte, verrostete Anker auf den dunklen Steinen — eigentlich völlig marode, aber genau deshalb irgendwie genial als Fotomotiv. Das gibt dem Ganzen so eine kleine abenteuerliche Note, als würde das Paradies kurz erzählen wollen, dass es auch eine Vergangenheit hat.
Für uns war das auf jeden Fall ein absoluter Traumstopp. Einer von diesen Orten, an denen man einfach nur dasteht, schaut, grinst und merkt, dass man gerade überhaupt keinen Drang verspürt, irgendwo anders hinzumüssen.


🍺 Scharfe Leckereien & Ein eiskaltes „Banks“
Zur Stärkung kehrten wir in einen typischen, urigen Pub ein. Mein Mann hat sich direkt das lokale Kult-Bier, ein eiskaltes Banks, schmecken lassen. Dazu gab es etwas Frittiertes zu essen – fragt mich nicht, ob es Fisch oder Fleisch war, aber es war super lecker, typisch karibisch gewürzt und hatte eine ordentliche, angenehme Schärfe!
🔥⛪ Mystische Ruinen: Die St. John’s Parish Church
Nächster Halt war die historische St. John’s Parish Church. Die Kirche hat eine ganz besondere, fast mystische Ausstrahlung, weil sie von außen ein bisschen so aussieht, als wäre sie mal abgebrannt oder uralt verwittert. Man kann sie komplett betreten, im Inneren die Geschichte spüren und außen herum die historischen Grabstätten erkunden. Durch die kleinen Souvenirläden in der Nähe ist es zwar ein kleiner Touri-Hotspot, aber der grandiose Ausblick von dort oben entlohnt für alles!

🪨 Die wilde Atlantikseite: Bathsheba
Zum Abschluss des ersten Tages verließen wir die ruhige Karibikküste und fuhren rüber an die wilde, raue Atlantikseite der Insel. Hier ist der Strand extrem felsig und gigantische, vom Meer geformte Felsformationen stehen mitten im Wasser. Schwimmen kann man hier wegen der starken Strömung zwar nicht, aber der Ausblick ist einfach nur spektakulär! Besonders cool war der bunte Wegweiser, der uns unter anderem den Weg zum berühmten Surfspot „Soup Bowl“ oder zu „3 Boys Rock“ zeigte.


🏖️ Tag 2: Pures Strandfeeling am Boatyard (Mit geheimem Spartrick!)
An Tag 2 hieß es: Badesachen an, Füße in den Sand und einfach nur die Seele baumeln lassen! Wir haben den Tag am berühmten Boatyard Beach Club verbracht.
🤫 Der Spar-Trick für Strandtag-Gäste
Hier kommt der wohl beste Tipp, den uns unser Guide am Vortag verraten hat: Statt einfach den vollen Eintrittspreis zu zahlen, lohnt es sich, aktiv nach Tages- oder Kombi-Paketen zu fragen! Viele Beach Bars auf Barbados bieten diese an, aber sie stehen nicht immer offen ausgeschrieben da.
Gefragt, bekommen! Wir haben etwa 25 Dollar Eintritt pro Person bezahlt. Das Geniale: Im Gegenzug haben wir zwei Liegen, einen Verzehrgutschein im Wert von 25 Dollar, jeweils ein Freigetränk und ein leckeres Mittagessen bekommen! Ein absolut genialer Deal! Wir genossen unser eiskaltes Carib-Bier im Liegestuhl mit Blick auf das glasklare Meer.
Und am Ende, statt „nutzt unbedingt den Strand-Gutschein-Trick“: „Fragt einfach aktiv nach den Kombi-Paketen – die Ersparnis lohnt sich!“

🥃 Ein Abstecher zum „Mount Gay“ Souvenir & Bar Shop
Nach dem Strandtag haben wir uns für ca. 5 US-Dollar ein Taxi vom Boatyard zu dem bekannten Mount Gay Souvenir & Bar Shop nehmen lassen. Achtung: Das ist nicht die eigentliche Destillerie, sondern ein schicker Laden mit angehängter Bar direkt in der Nähe des Hafens.
Eigentlich wollten wir dort das echte Local Feeling mitnehmen und gemütlich ein paar Cocktails probieren. Als wir dann aber die Karte sahen, traf uns fast der Schlag: Ein Cocktail sollte dort um die 20 US-Dollar kosten! Das war uns für ein schnelles Getränk zwischendurch definitiv zu teuer, weshalb wir dort dankend auf den Alkohol verzichtet haben.
Auch beim eigentlichen Rum-Kauf folgte für uns die Ernüchterung: Die Flaschen im Shop kosten quasi genauso viel wie bei Amazon in Deutschland. Da man pro Person beim Rückflug zollrechtlich ohnehin nur maximal 1 Liter hochprozentigen Alkohol nach Deutschland einführen darf, haben wir uns den schweren Transport im Koffer gespart und den Rum lieber online bestellt. Als Erinnerung haben wir uns aber eine schicke Mount Gay Souvenirflagge mitgenommen!
Ein dicker Pluspunkt zum Schluss: Da der Shop wirklich super nah am Kreuzfahrthafen liegt, konnten wir den Rückweg zum Schiff nach dem Laden ganz entspannt und kostenlos zu Fuß erledigen.
Mein Fazit zu Barbados: Ein absoluter Traum! Die Insel bietet die perfekte Mischung aus authentischer Kultur am ersten Tag und purem, karibischen Postkarten-Feeling am zweiten Tag. Wenn ihr dorthin reist, nutzt unbedingt den Strand-Gutschein-Trick und genießt die Zeit!










