Kabinen-Check auf der Mein Schiff 4: Wo versteckt sich der Föhn und wie schäumt das Shampoo?

Heute nehmen wir unser „Zuhause auf Zeit“ unter die Lupe: unsere Balkonkabine. Um es vorwegzunehmen: Sie war wirklich schön und angenehm groß. Unser Highlight? Das Doppelbett stand direkt an der Balkontür. Morgens die Augen aufschlagen und als Erstes das blaue Meer sehen – besser geht’s nicht! Auch das Badezimmer und die Dusche waren überraschend geräumig. Man tritt sich definitiv nicht auf die Füße.

Aber weil der Teufel im Detail steckt, hier mein absolut ehrlicher Kabinen-Guide für euch:

Das Schaum-Mysterium & das Föhn-Versteck

Mein Schiff ist super aufmerksam und stellt Duschgel, Haarshampoo und Spülung bereit. Mega Service, absolut kein Muss! Allerdings hatte ich beim Haarewaschen ein kleines Problem: Das bereitgestellte 2-in-1-Shampoo wollte einfach nicht schäumen. Ich hätte mir gefühlt die ganze Flasche auf den Kopf knallen können – nichts passierte. Wer also auf eine ordentliche Schaumkrone beim Waschen steht: Packt lieber eure eigenen Produkte ein.

🔍 Suchspiel für den Haartrockner: Sucht den Föhn bitte erst gar nicht im Badezimmer. Da ist er nicht. Er versteckt sich im Wohnbereich, in der Schublade beim Spiegelschrank! Von der Leistung her ist er absolut okay – euren eigenen Föhn könnt ihr also getrost zu Hause lassen, es sei denn, ihr besteht auf euer Profi-Gerät.

Mädels, packt sparsam! (Das Schrank-Dilemma)

Jetzt zu meinem persönlichen Endgegner: dem Kleiderschrank. Kurz gesagt: Schleppt nicht zu viele Klamotten mit! Viel Platz ist da nämlich nicht.

  • Schrank 1 (rechts an der Tür): Eine Doppeltür. Rechts ist der Safe auf Augenhöhe, darüber zwei, drei recht kleine Regale. An der Tür gibt es Körbe für Socken und Unterwäsche. Links ist eine Kleiderstange, wo auch schon die Bademäntel und die Stofflatschen für den Spa-Bereich hängen.
  • Schrank 2 (um die Ecke): Noch eine Doppeltür. Wieder eine Seite zum Aufhängen, die andere mit Regalfächern.

Im Sommer mit leichten Kleidchen kommt man damit irgendwie hin. Aber wenn es mal nach Norwegen in die Kälte geht und dicke Pullover und Jacken mitmüssen? Ich glaube, dann hätte ich echte Platzprobleme bekommen. Also: Weniger ist mehr! Immerhin: Die leeren Koffer (wir hatten zwei große dabei) passen perfekt und unsichtbar unter das Bett.

Balkon-Feeling mit Nebenwirkungen

Auf dem Balkon stehen zwei verstellbare Stühle und ein kleiner Würfeltisch. Sogar ein Aschenbecher ist da. Da wir Nichtraucher sind, brauchten wir ihn nicht, aber das Rauchen ist auf den Balkonen erlaubt.

Das kann allerdings einen Haken haben: Wenn der Nachbar qualmt und der Fahrtwind ungünstig steht, zieht der ganze Rauch direkt ins Zimmer, wenn man die Tür offen hat. Nicht so lecker.

Mein Hack dafür: Tür zu, tief durchatmen, Klimaanlage an! Gut zu wissen: Die Klimaanlage hat einen Kontaktschalter. Sie springt logischerweise nur an, wenn die Balkontür komplett zu ist. Sobald die Tür offen steht, schaltet sie sich ab.

Mein Fazit: Die Kabine ist ein toller Rückzugsort. Eigenes Lieblingsshampoo einpacken, beim Schrank-Packen diszipliniert bleiben – und der Urlaub wird perfekt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert