Unsere Reise startete ganz entspannt in Hamburg – von dort ging es erstmal nach Frankfurt, noch ganz klassisch in der Economy Class. Der lange Flug in die Dominikanische Republik nach La Romana folgte dann aber in der Premium Economy.
Und ich sag’s ehrlich: Für uns war das genau die richtige Entscheidung.
Premium Economy – lohnt sich das?
Wenn man nicht gleich Business Class buchen möchte oder kann, ist die Premium Economy wirklich eine super Alternative. Man hat deutlich mehr Beinfreiheit – was bei meinem Mann mit fast zwei Metern Körpergröße definitiv ein Argument ist. Und das sollte man wirklich nicht unterschätzen: Nach so einem langen Flug tun ein paar Zentimeter mehr Platz einfach richtig gut. Beine ausstrecken zu können ist Gold wert.
Hier sind ein paar Punkte, die uns besonders positiv aufgefallen sind:
Der Service: Es gab direkt ein Willkommensgetränk zur Begrüßung. Kleine Extras wie warme Tücher oder Kekse zum Kaffee machen am Ende doch mehr aus, als man denkt.
Das Essen: Das Menü war insgesamt deutlich hochwertiger als in der normalen Economy. Klar, teilweise war auch mal etwas aus Plastik dabei, aber das Besteck war vernünftig und insgesamt hat es sich einfach wertiger angefühlt.
Die Verpflegung: Wir haben zwei warme Mahlzeiten bekommen. Einmal relativ kurz nach dem Start, als wir unsere Flughöhe erreicht hatten, und dann nochmal etwa zwei Stunden vor der Landung. In unserem Fall war das wie ein Mittag- und später nochmal ein Abendessen – man wurde definitiv nicht hungrig!
Getränke & Entertainment: Es gab eine große Auswahl an Filmen, die wir kostenlos schauen konnten – gerade auf so einem langen Flug eine echt angenehme Ablenkung. Getränke gab es ebenfalls jederzeit, man musste nur selbst aktiv werden und Bescheid sagen. Hat uns aber überhaupt nicht gestört.
Schlafen, Lautstärke und Sitzkomfort
Ein Thema, das viele interessiert: Schlafen im Flugzeug. Ich sag’s, wie es ist: Entweder man kann es – oder eben nicht. Ich gehöre definitiv zur zweiten Kategorie. Ich kann weder im Bus, noch im Auto oder im Flugzeug wirklich schlafen. Ich brauche einfach ein richtiges Bett. Klar, ich hatte die Augen mal zu und habe ein bisschen vor mich hingedöst, aber von richtig schlafen konnte keine Rede sein.
Zur Lautstärke kann ich aber wirklich nichts Negatives sagen. Es war angenehm ruhig, jeder war so ein bisschen für sich – Filme schauen, Musik hören oder einfach entspannen. Auf unserem Flug waren auch kaum Kinder. Wir hatten zwar einen kleinen Jungen vor uns, aber der war total entspannt. Also auch da: alles völlig stressfrei.
Und was die Sitzbreite angeht: Natürlich ist das immer ein bisschen Typsache. Mein Mann ist kräftig gebaut, aber hatte überhaupt kein Problem mit dem Platz. Es war jetzt kein Luxus-Sessel, aber definitiv bequemer als in der normalen Economy.
Und die Business Class?
Wir konnten beim Ein- und Aussteigen kurz reinschauen. Ganz ehrlich: Für mich sah das irgendwie ungewohnt aus. Klar, die Sitze sind groß und man kann liegen – aber man sitzt teilweise nicht direkt nebeneinander. Ich dachte nur: Ich will doch mit meinem Mann quatschen und nicht gefühlt alleine reisen. Aber das ist wirklich nur mein Eindruck vom Vorbeigehen – wahrscheinlich ist es am Ende doch ziemlich komfortabel.
Ankunft in der Karibik – oder doch nicht ganz so wie gedacht
Nach fast 10 Stunden Flug war es endlich soweit: Dominikanische Republik!
Ich hatte dieses typische Bild im Kopf: Flugzeugtür geht auf – und BAM, eine Wand aus Hitze. Gerade weil wir im Januar geflogen sind, bei Frost und Kälte in Deutschland. Tja… stattdessen: Regen. Und zwar genau in dem Moment, als wir ankamen. Erst dachte ich nur: Ernsthaft jetzt?! Aber eigentlich war es auch schon wieder witzig – die Einheimischen haben sich total gefreut, weil es wohl lange nicht geregnet hatte. Immerhin: Karibischer Regen ist kurz. Zehn Minuten später war wieder die Sonne da.
Der entspannteste Transfer ever
Was ich richtig gut fand: Der Weg vom Flugzeug zum Schiff war super entspannt. Wirklich – vielleicht 100 Meter zu Fuß, dann direkt in den Bus und ab zum Terminal. Kein Kofferstress, kein Suchen, kein Chaos. Einfach aussteigen, einsteigen, ankommen.
Und dann ging der Urlaub richtig los
Am Terminal wurden wir eingecheckt – Reisepass oder Personalausweis zeigen, alles ganz entspannt. Und das Beste: Die Mitarbeiterin dort war einfach nur gut drauf. Sie hat getanzt, gesungen, gelacht – das war so ansteckend! Trotz Regen: Ab da hat sich alles nach Urlaub angefühlt.
Nach dem Check-in ging es weiter – und ja, man muss tatsächlich durch den Duty-Free-Shop gehen, um überhaupt Richtung Schiff zu kommen. Einen anderen Weg gibt es da nicht. Dort wurden wir auch kurz aufgehalten und mussten nochmal unsere Dokumente vorzeigen. In dem Moment waren wir erstmal etwas überfordert, weil wir nicht direkt verstanden haben, was er von uns wollte. Im Nachhinein war es natürlich total logisch – aber in dem Moment steht man da mit Pass, Unterlagen und denkt nur: Okay… was genau jetzt?
Endlich an Bord
Dann ging es endlich Richtung Schiff. Allein dieser Weg dahin war schon ein kleines Highlight – dieses riesige Schiff immer näher vor sich zu sehen. Am Eingang selbst brauchten wir noch keine Bordkarte. Wir sind dort ganz normal mit Reisepass bzw. Personalausweis weitergekommen.
Die Sicherheitskontrolle kam tatsächlich erst im Schiff selbst. Dort musste man – ähnlich wie am Flughafen – einmal kurz durch den Scanner gehen und das Handgepäck wurde überprüft. War aber alles völlig unkompliziert. Die Fahrstühle waren natürlich gut ausgelastet, also hieß es: kurz warten und entspannt bleiben.
Und dann kam der nächste „Wow, das ging ja schnell“-Moment: Vor unserer Kabine standen tatsächlich schon unsere Koffer! Unsere Bordkarten haben wir übrigens erst dort bekommen – sie lagen zusammen mit weiteren Infos in einem Umschlag direkt an der Kabinentür. Das sind dann diese typischen Allround-Karten, mit denen man die Tür öffnet und alles an Bord bezahlt.
Ankommen, durchatmen… und erstmal ein Glas Champagner
Als wir die Kabine betreten haben, war das einfach nur ein Gefühl von: Endlich da. Ich hatte vorab das Romantikpaket gebucht – es standen Schoko-Früchte bereit und eine Flasche Champagner. Und ganz ehrlich: Egal wie müde wir waren – ein Glas musste erstmal sein!Und dann sind wir auf den Balkon gegangen, haben tief durchgeatmet… und genau in dem Moment war klar: Jetzt beginnt der Urlaub wirklich.
