🌴Saint-Martin 🇫🇷 / Sint Maarten 🇸🇽 – Zwei Länder, eine Insel und jede Menge Geschichten​

Manchmal gibt es Orte, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Saint-Martin 🇫🇷 oder Sint Maarten 🇸🇽 – je nachdem, auf welcher Seite man sich gerade befindet – gehört für uns definitiv dazu. Eine Insel, zwei Länder, zwei Kulturen – und trotzdem fühlt sich alles herrlich entspannt an. Genau unser Geschmack.

​Für unseren Tag auf der Insel hatten wir uns einer kleinen deutschsprachigen Tour angeschlossen. Gefunden und gebucht haben wir das Ganze übrigens über Karibik Scout (www.karibikscout.com). Kleiner Tipp am Rande: Wir haben fast alle unsere deutschsprachigen Ausflüge in der Karibik – egal ob auf St. Lucia, Saint-Martin oder anderen Inseln – dort gebucht, wo wir nichts auf eigene Faust machen wollten. Die Plattform vermittelt großartige, lokale Guides und wir können sie euch absolut nur ans Herz legen!​

Auf der Insel durften wir so Angie kennenlernen. Die gebürtige Hamburgerin lebt seit vielen Jahren hier und erzählte uns nicht einfach nur Fakten, sondern nahm uns mit in ihren Alltag. Geschichten über das Leben auf der Insel, den Hurrikan, die Corona-Zeit und wie sie sich hier ein neues Zuhause aufgebaut hat. Genau diese persönlichen Einblicke machen für uns den Unterschied. Wer mit ihr losziehen oder sich bei ihrem beliebten lokalen Touranbieter umschauen möchte, wird auf zauberderkaribik.com fündig.​

Unser erster Stopp führte uns an die Grenze zwischen dem französischen und dem niederländischen Teil der Insel. Irgendwie verrückt, dass man hier einfach mal eben das Land wechselt, ohne Passkontrolle oder großes Tamtam. Danach ging es weiter zu einem Aussichtspunkt mit einem traumhaften Blick über die Küste bis nach St. Barth. Unterwegs begegneten uns sogar frei lebende Leguane, die uns eindrucksvoll zeigten, wie Entspannung eigentlich funktioniert.​Ein echtes Highlight war anschließend Marigot, die Hauptstadt des französischen Inselteils. Dort schlenderten wir durch die kleinen Straßen, vorbei an bunten Häusern und der Uferpromenade. Das französische Flair gepaart mit karibischer Gelassenheit hat uns sofort gefallen.​

Das Geheimnis der bunten Treppe

​Und dann kam sie – die berühmte bunte Treppe.​

Wer früher auf Facebook unterwegs war und schon einmal Bilder von Zauber der Karibik gesehen hat, kennt sie wahrscheinlich. Gefühlt gehörte ein Gruppenfoto auf dieser Regenbogentreppe einfach dazu. Also reihten auch wir uns ein, stellten uns geschniegelt und gestriegelt… na gut, geschniegelt war bei der Hitze niemand mehr… aber gut gelaunt auf die Stufen und machten natürlich unser Erinnerungsfoto. Manche sammeln Kühlschrankmagnete – wir sammeln eben bunte Treppen.

​Kontiki Beach: Wo mein Mann sein Herz verlor

​Weiter ging es zum Kontiki Beach. Und dort passierte etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Mein Mann verliebte sich. Nicht in eine Person… sondern in eine Strandbar.​

Die roten Strandliegen, die offenen Lounges direkt am Meer, das türkisfarbene Wasser und diese unglaublich entspannte Atmosphäre – es war um ihn geschehen. Während ich noch Fotos machte, schmiedete er längst Zukunftspläne: „Wenn ich irgendwann mal eine Cocktailbar habe, dann genau hier!“

​Ich habe ihn innerlich schon Mojitos mixen sehen. Wer weiß… vielleicht gibt es irgendwann tatsächlich eine kleine Strandbar mit einem deutschen Barkeeper. Die Idee wäre jedenfalls geboren.​

Die französische Seite der Insel hat uns insgesamt besonders begeistert. Locker, charmant und einfach wunderschön. Wir haben tatsächlich laut darüber nachgedacht, wie es wäre, hier zu leben. Nach einem kurzen Blick auf die Lebenshaltungskosten waren wir allerdings auch wieder ziemlich schnell zurück in der Realität.

Maho Beach: Das große Sandpeeling

​Natürlich durfte zum Abschluss der wohl bekannteste Ort der Insel nicht fehlen: Maho Beach. Jeder kennt die Videos von den Flugzeugen, die nur wenige Meter über den Köpfen der Menschen landen. Aber glaubt uns – kein Video der Welt vermittelt dieses Gefühl.​

Kurz bevor das nächste Flugzeug startete, meinte Angie ganz trocken: „Wer heute ein kostenloses Sandpeeling möchte, sollte jetzt nach vorne gehen.“​

Keine Minute später war Ausnahmezustand. Hüte machten sich selbstständig. Flip-Flops traten ihre Reise Richtung Meer an. Menschen rannten lachend oder leicht panisch ihren Sachen hinterher. Einige verloren sogar kurzzeitig den festen Boden unter den Füßen. Wir standen sicher etwas weiter hinten und konnten das Spektakel entspannt beobachten. Beeindruckend war es trotzdem. Wenn so ein riesiger Flieger direkt über den Strand donnert, merkt man erst, welche Kraft in diesen Triebwerken steckt. Nicht umsonst wird davor gewarnt, sich direkt hinter den startenden Maschinen aufzuhalten.

​Unser Fazit zu Saint-Martin & Sint Maarten

​Am Ende dieses Tages waren wir uns einig: Diese Insel hat uns komplett überrascht. Nicht nur wegen der traumhaften Strände, der wunderschönen Aussichtspunkte oder der berühmten Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem wegen der vielen kleinen Geschichten dazwischen. Genau die bleiben am Ende in Erinnerung.

​Und falls ihr einmal auf der Insel seid: Eine geführte Tour mit jemandem, der die Insel wirklich kennt und dort lebt, lohnt sich unserer Meinung nach absolut. Schaut dafür einfach bei Zauber der Karibik vorbei. Man sieht nicht nur die bekannten Highlights, sondern erfährt auch die echten Geschichten dahinter. Falls ihr übrigens nach einer genialen Unterkunft sucht: Angie vermietet im Oyster Pond auch ihre eigene Ferienwohnung, die „Villa Magic SXM“ (www.villamagicsxm.com).​

Eines steht jedenfalls fest: Wir kommen garantiert wieder. Und sollte irgendwann tatsächlich irgendwo eine kleine Strandbar mit meinem Mann hinter dem Tresen auftauchen… dann wisst ihr jetzt, wo diese Idee ihren Anfang genommen hat. 🍹😄

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